Gelungener Auftritt beim letzten gemeinsamen Saisoneinsatz

Nach drei Jahren Abstinenz vom Odenwald entschlossen wir uns zum gemeinsamen Saisonabschluss mal wieder bei der Frankenlandrallye an den Start zu gehen. Diese wartete mit zwei neuen Prüfungen und jeder Menge Regen, Dreck und Schlamm auf und sollte somit alles andere als eine entspannte Abschlussveranstaltung werden.

Mangels Alternativen wurde der Sierra mit Straßenreifen besohlt. Dies und die Tatsache, dass man seit ewigen Zeiten mal wieder im Regen unterwegs war, bedeutete eine äußerst vorsichtige Herangehensweise. Die erste Prüfung, der bekannte Rundkurs nicht weit vom Ort des Rallyezentrums entfernt, wurde ordentlich absolviert. Auf der zweiten WP, einer neuen Sprintprüfung, machte sich dann aber das noch fehlende Vertrauen in die Reifen bemerkbar, was sich in der Zeit widerspiegelte. Dies steigerte sich mit jedem Kilometer, sodass man auf der letzten Wertungsprüfung vor dem Regrouping nochmal einen guten Eindruck hinterließ.

Den Schwung nahm man mit und trotz schlechterer Bedingungen konnte man die Zeit beim zweiten Befahren des Rundkurses gegenüber dem ersten Durchgang sogar verbessern. Auf der folgenden Sprintprüfung war man dann wieder relativ vorsichtig unterwegs, aber auf der Abschlussprüfung konnte nochmal eine sechste Zeit gefahren werden.

Im Großen und Ganzen war man mit dem Verlauf der Rallye zufrieden; höchstens vom "Gesamtergebnis in Zahlen" (Gesamtrang zehn) war man etwas enttäuscht. Doch da der Spaß und ein schöner Abschluss im Vordergrund standen und unter den gegebenen Bedienungen gestaltete sich dies alles nicht so tragisch. In der Klasse kam man hinter den "großen Zwei" (unsere Senioren sowie Hillmann/Wollner) auf den dritten Rang.

Nach einem Jahr Pause steht nun mit der "Fränkischen Schweiz" für Dominik wieder das Highlight auf dem Programm. Da Michael wieder als WP-Leiter im Einsatz ist, nimmt Jo Alexander den Platz auf der rechten Seite ein.

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Eure Rallyehelden