Flaggen des Teams hochgehalten

Auch in diesem Jahr wurde das unterfränkische Sulzdorf am ersten Juli-Wochenende wieder zur "Rallyehauptstadt". 150 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Österreich gingen bei der Grabfeldrallye an den Start. Nachdem der Kopfdichtungsschaden von Ebern glücklicherweise keine größeren Folgeschäden anrichtete, konnte der Sierra relativ flott wieder auf Vordermann gebracht werden, womit einer Teilnahme nichts mehr im Weg stand.

Nach mehreren Ausfällen bei dieser Veranstaltung konnten wir zwar mittlerweile schon zweimal das Ziel erreichen (2008 und 2010), doch verhinderten auch dabei Verbremser, Grabenaufenthalte usw. eine gute Platzierung. Diesmal sollte es allerdings ganz anders kommen.

Aufgrund des hochwertigen Starterfeldes nahm man die Rallye vielleicht etwas angespannter als üblich in Angriff. Nichtsdestotrotz wurde die erste Wertungsprüfung sauber und mit der elften Gesamtzeit absolviert; wobei anzumerken ist, dass hinter den absoluten Top Teams die Zeiten alle sehr eng beisammen lagen. Für die Senioren war hier bereits, nach Feindkontakt mit einem Betonklotz, die Veranstaltung zu Ende, womit es nun für uns galt, das Rallyeteam Honke weiterhin würdig zu vertreten. In der Klasse reihten wir uns hinter den Hessen Schuhej/Reith und den Thüringern Ramonat/Schmidt (beide Mitsubishi Evo) auf Rang drei ein. Selbes Bild auf der folgenden WP: Anständige Fahrt bedeutete die zehnte Zeit im Gesamt und Klassen-Zwischenrang drei.

Dann ging es bereits auf die Königsprüfung: Die knapp 10 km lange Bayernturm XL. Da diese uns und dem Auto liegt, wollten wir hier schon etwas einen "aufzelebrieren". Bereits im vergangenen Jahr waren wir hier sehr vielversprechend unterwegs, bis wir am letzten Abzweig wegen eines Verbremsers den Notausgang in Anspruch nehmen mussten. Diesmal blieben wir bis zum Ziel fehlerfrei, was dann mit einer wahnsinnigen fünften Gesamtzeit belohnt wurde. In der Klassenwertung gab es hier eine Art Vorentscheidung: Schuhej/Reith zogen vorne ihre Kreise, aber für Ramonat/Schmidt verliefen die 9,3 km weniger gut, was uns plötzlich einen Vorsprung von 14 Sekunden auf die Thüringer einbrachte.

Nach dem Regrouping stand die Prüfung "Möbelwerke" zum zweiten Mal, sowie die "Behrunger Feld" und die "Rappershausen" an. Mit starker, fehlerfreier Leistung wurden hier Zeiten jeweils um Platz zehn herausgefahren; wie aber schon erwähnt eben mit ganz engen Zeitabständen untereinander. In der Geamt-Zwischenwertung rangierten wir nach sechs WPs auf einem grandiosen fünften Platz! So konnten wir abschließend tatsächlich auch diesmal den abschließenden Sulzdorfer Zuschauerrundkurs unter die Räder nehmen.

Wie die ganze Veranstaltung blieben wir auch hier absolut fehlerfrei, was zu hammermäßigen Ergebnissen führte: Den Vorsprung in der Klasse auf den thüringischen Evo konnten wir verwalten, womit wir hier bei zehn Startern Rang zwei hinter den Klassen- und zugleich Gesamtsiegern aus Hessen belegten. Den fünften Platz im Gesamt verloren wir zwar noch um ganze sechs Zehntel, an ein zum Ende hin extrem stark auftrumpfendes Team Holnburger/Schaarschmidt; trotzdem ist der sechste Gesamtrang mehr, als was wir uns jemals erhofft hatten.

So können wir jetzt entspannt und mehr als zufrieden in die Sommerpause gehen. Auf jeden Fall werden wir im September bei der Scheßlitzer Rallye an den Start gehen. Ob davor noch was gefahren wird, wird dann kurzfristig entschieden.

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